Tapeverband, Taping...
                              ...mehr als nur ein Verein!


  
Jede vierte Sportverletzung betrifft das Sprunggelenk

Umgeknickt und die Bänder gedehnt, das passiert häufig im Sport und gehört zu den meisten Sportverletzungen (siehe Titel). Früher wurde in diesem Fall häufig auf einen Gips zurückgegriffen, um das Gelenk ruhig zu stellen.

Heute gilt jedoch die verbreitet Meinung,  dass ein Tape-Verband vollständig ausreicht. Diese Art des Verbands lässt dem verletzten Gelenk die notwendige Bewegungsfreiheit, die Muskeln bilden sich dadurch nicht zurück. Nach einer angemessenen Regeneration kann er zur Stabilisation beim Sport eingesetzt werden. 
 
Fertige Tape-Verbände für den Knöchel oder Tape (bspw. Leukotabe) gibt es in der Apotheke. Wie man einen Tape-Verband für das Sprunggelenk richtig bindet wird nachfolgend beschrieben:
   
(1)
 
     

Zuerst mit der Ferse auf die beiden ausgebreiteten Tape-Verbände 
(ein kurzer, ein längerer) stellen.

(2)
 
    Ein Ende des kürzeren Tapes über den Knöchel seitlich nach oben führen.
 
(3)

 
    Dann das längere Ende des zweiten Tapes über den Fussrücken legen
und um die Ferse herumwickeln.

 
(4)
 
    Das Ende seitlich wieder zurück nach vorne führen.
 
(5)

 
    Schliesslich alle vier Enden mit zwei kurzen Tapes an Fuss bzw. Wade
fixieren.

 

 
Literatur zum Tapeverband:
Taping: Einsatz im Sport
ISBN: 978-3-89899-567-2